Planungsbüro für Gebäudetechnik Wolfgang Neumann - Erfahrung und Innovation ergibt die beste Lösung
Lärm von Windkraftanlagen, Autobahnen und Flugplätzen
 
Vortrag Wolfgang Neumann vor den Ausschüssen des Bandenburger Landtags:
 
Vorbemerkungen und auszugsweise einige Grundlagen:
 
Leider erst kurz nach dem Vortrag wurde der Beweis durch eine 5 jährige Studie von Nina Pierpont/USA erbracht.
Mindestabstand Windkraftanlagen zur Wohnbebauung: 2000 m

(Wie schon erwähnt, betrifft die Schallproblematik auch Straßen, Industriegebiete und Flugplätze)

Mindestabstandsmaße in Deutschland zur Zeit: fast NICHTS)

 
 
Unter dem Vortrag steht, was die WHO zum maximalen nächtlichen Schallpegel sagt: 40 dB!

In Deutschland wird der Schall immer noch "A" - bewertet. Die WHO verlangt auch eine "C" - Berwertung. Das ergibt rechnerisch bei 80 Hz ca. 20 dB mehr. 
Alle Dorf - Stadtbewohner in D bekommen mindestens 45 - 55 dB(A) oder bei 80 Hz WIRKLICHE ca. 65 - 75 dB(C) auf die Ohren.
Das schädigt ja nachweislich.

Deutschland ist in Punkto Schallbelastung - somit der Gesundheitsgefährdung der Bürger (besonders der Kinder) - eines der rückschrittlichsten Länder in der EU.
Die TA- Lärm wird zur Zeit überarbeitet.
Große Hoffnung für den Schutz der Bürger?

Schallausbreitungen von Windkraftanlagen sind fast mit denen von Autobahnen und sonstigen Straßen gleichzusetzen. Auch mit Schallausbreitungen von Flugplätzen.
Windkraftanlagen sind gefährlicher, weil diese eine große Bandbreite (das  Rotorblatt streift am Mast vorbei und komprimiert die Luft + Schall von den Kühlern im Triebwerkskopf etc.) haben und sehr hoch liegen.

Für die Bewertung der Schallausbreitungen durch WEAn gibt es noch keine Norm. Es gibt nur Normen für Industrieanlagen bis zu 30 m Höhe.

Man stelle sich vor, Kernkraftwerke würden nach Kinderspielplätze- Normen gebaut.
Was für ein berechtigtes Geschrei würde es geben.

Natürlich ist auch nicht nur die Luftschallausbreitung zu betrachten, sondern auch die Körperschallausbreitung.

Denken Sie an Schwingungen, die Brücken und Häuser einstürzen lassen, oder an Ihre Erfahrung in Diskotheken, wenn Sie direkt vor den Boxen stehen.
Das alles ist teilweise unhörbarer niederfrequenter Schall.
Dieser breitet sich bis zu 10 km - ohne nennenswete Energieverluste auch durch Betonmauern etc. - aus.
Die betroffenen Bürger sind diesen Schallausbreitungen ein ganzes Leben ausgesetzt. Besonders im Schlaf.
Was das für die Bürger und Ihre Kinder bedeutet, können Sie hier erfahren.
Natürlich ist auch die Tierwelt betroffen - besonders empfindliche Tiere wie Pferde etc.

Gemeinden sollten fachkundigen Rat bei unabhängigen Fachleuten einholen, bevor Bauleitplanungen beschlossen werden.

Es gibt Studien, die eindeutig aussagen:

Große Schallquellen müssen von den Wohngebäuden weiter weg installiert werden, oder die Bürger werden möglicherweise stark geschädigt.
Besonders die Kinder und die älteren Menschen.

Noch einmal zum Verständnis:
Industrieanlagen aller Art, Straße und Flugplätze werden natürlich benötigt.

Nur zieht man in der Genehmigungsphase nicht alle Erkentnisse heran, um den optimalen Standort zu finden.
Das ist zu bemängeln und zu ändern.

DIE WHO setzt eindeutige Grenzwerte und Deutschland reagiert nicht.
 
Die Informationen müssen nicht studiert werden. Ganz unten steht eine Zusammenstellung.

- Straßen und Flugplätze:
 
Spandau Survay (leider hier ohnen NF- Schall Auswertung - Studie anfordern)
laermstress_epidem.pdf (PDF — 99 KB)
 
 
 
- FAP- Studie.
FAP_Studie_Kurz.pdf (PDF — 382 KB)
 
 
 

- Windräderstudien in Bezug Schallauswirkungen auf den Menschen

GIBT ES NICHT IN DEUTSCHLAND, DA BISHER LAUT TA LÄRM NIEDERFREQUENTER SCHALL VOLLKOMMEN UNGEFÄRLICH IST UND DIE GENZWERTE AUSREICHEN.
ABER SELTSAMERWEISE NUR IN DEUTSCHLAND!
IN ANDEREN LÄNDERN IST MAN VIEL WEITER:
 
Auszugsweise International:

in den USA:
http://www.windturbinesyndrome.com/?p=2825
 
in Portugal:
Bronchoskopie_Deutsch.pdf (PDF — 553 KB)
 
 
 

dose-responses-map.pdf (PDF — 94 KB)


in England/ Schottland:
Final_ReportNeu.pdf (PDF — 11 MB)
 
 
 
in den Niederlanden:
van_den_Berg_stat.pdf (PDF — 632 KB)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
in Schweden:
Pedersen.pdf (PDF — 75 KB)
 
 
 
in Frankreich:
 
 
 
in Neuseeland:
Botha.pdf (PDF — 64 KB)
 


usw. usw.
 
- Aber die Wissenschaft warnt auch in Deutschland - bisher hört kein Politiker und keine Behörde zu oder handelt:
 
 
 
 
 
 
 
Schallprognosen.pdf (PDF — 71 KB)
 
 
 
080129-Ulla-Schmidt.pdf (PDF — 72 KB)
ANLAGE-3.pdf (PDF — 78 KB)
 



 
- Bürger bezahlen private Studien in Deutschland (hier Nauener Platte):
 
 

Einleitung-Broschüre.pdf (PDF — 454 KB)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Reaktionen in Deutschland:

Der Windenergieerlass in NRW - mit 1500 m Abstandsmaß - als erste Reaktion (jedoch leider nicht verpflichtend)




und
Der Regionalplan Altmark mit 1500 m
 
 
DIe betroffenen Bürger in Brandenburg und auch ganz Deutschland fordern mindestens 1500 m oder die 10fache Anlagenhöhe als erster Scherheitsabstand und Forschungen!
 
Wolfgang Neumann, 14778 Golzow, Brandenburger Str. 49, wneumannbuerogmm@aol.com
 
Wolfgang Neumann am 08.06.2009 vor den Ausschüssen im Landtag Brandenburg
 
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
 
Mein Name ist Wolfgang Neumann/ Projektleiter.
Ich wohne in Golzow im LK PM. Dort bin ich Gemeindevertreter, Vorsitzender des Bauausschusses und Mitglied der BI „Gegenwind Golzow“.
Ich möchte über die Probleme Schallschutz, Schattenschlag und bedrängende Wirkung ausführen.
Die Einführung einer bestimmte Technik zieht immer auch negative Wirkungen nach sich. Es ist darauf zuachten, dass die Bevölkerung nicht über Gebühr beaufschlagt und somit möglicherweise geschädigt wird. Die Amtserfüllungsmaxime gebietet es, nicht nur dem Investor den Weg zu ebnen, sondern auch und besonders die Bürger resp. die Gemeinden zu schützen.
Wenn Verdachtsmomente vorliegen, dass Schaden an Leib, Seele und Eigentum entstehen können, muss diesen Verdachtsmomenten mit allen Mitteln nachgegangen werden. Das ist die Aufgabe der Behörden. Können diese es nicht bewerkstelligen, muss die Politik die Weichen stellen und Lösungen herbeiführen. In Bezug der WKA wird jedoch bisher leider nichtausreichend reagiert. Schallschutz fällt unter das Umweltrecht und ist somit primär Ländersache.- Bisher existiert keine Schallschutz- Norm für „Industrieanlagen über 30 m Höhe“. Somit auch nicht für Windindustrieanlagen.
Der zuständige DIN- Ausschuss tagt schon seit Jahren und erzielt kein Ergebnis.
Die Windindustrie hat für sich eigene Normen aufgestellt oder es werden Normen für Anlagen bis 30 m Höhe herangezogen. Normen für den Bau von Straßen und Schienenwege etc. Jeder Fachmann weis, dass Schallausbreitungen in größeren Höhen und auch besonders in der Nacht/ im Winter, sich vollkommen anders auf Mensch, Tier und sonstige Umwelt auswirken. Es wird jedoch bisher unterlassen hier – von Seiten des Gesetzgebers – zum Schutz der Bürger zu reagieren. Das entbindet jedoch die Länder nicht von der Verpflichtung zur Prävention – der Amtserfüllungsmaxime. Zu bedauern ist es, dass die Vorgehensweise der Windkraftinvestoren durch die Politik und Behörden - bisher ohne Tiefen - Prüfungsgrundlage – hingenommen wird.
Die Investoren prüfen sich selber. Eingaben, Beschwerden, Petitionen von Bürgern, Wissenschaftlern und Verbänden und die Forderung von Langzeituntersuchungen mit medizinischer Auswertung – wie in anderen Ländern üblich - werden durch die Behörden und Ministerien abgelehnt. Schreiben liegen vor.
Der Bürger fragt sich: Warum nimmt man uns nicht die Angst um unsere Kinder? Der Bund verweist immer auf die Länder. Warum geht man nicht auf die internationalen Forschungsergebnisse ein – die ja erhebliche Probleme von „Windindustrieanlagen zu nahe an der Wohnbebauung“ aufzeigen - und schützt nicht präventiv die Bürger? Warum geht man nicht auf die nationalen Stimmen aus der Wissenschaft ein.
Im Bundesgesundheitsblatt 12/ 2007 wird auf die möglichen Gefahren verwiesen und Langzeituntersuchungen gefordert.
Das Robert Koch Institut und auch das Bundesamt für Geologie und Rohstoffe verweist doch eindeutig auf die Gefahrendurch Schallauswirkungen von WEAn auf die Wohnbebauung.
Der Präsident Fraunhofer beklagt dazu die Untätigkeit der Politik und der Behörden. Warum reagiert man selbst nicht auf die Stimmen aus der nationalen Wissenschaft und schützt die Bürger nicht vor möglichen Gefahren?
Die geforderten Schallgutachten für die Genehmigung von Windindustrieanlagen werden einzig und alleine durch die Windindustrie und deren eigene Hausgutachter erstellt. Wo bleibt die wirkliche Kontrolle der Aufsichtsbehörden? Diese haben nachweislich ja keine Kontrollgrundlagen. Vorschriften (auf Grundlage desz. B Spandau Survays oder Untersuchungen am FAP) fehlen für die Bewertung von Windindustrieanlagen.
Abstandsmaße und Forschungen - die weltweit und in anderen Bundesländern – zu Erlassen, Vorschriften, Richtlinien oder sogar Gesetzen geführt haben, werden im Land Brandenburg ignoriert. Es gibt internationalund auch national eigentlich schon viele Vorlagen, die im Land BRB nur übernommen werden müssen. Man muss diese Vorlagen nur zur Kenntnis nehmen und danach – zum Schutz des Bürgers - handeln.
 
Die Forderungen der Wissenschaft und der VI an den Landtag und die Landesregierung:- Eine paritätisch besetzte Kommission mit Wissenschaftlern und Ärzten (nicht nur der Windlobby) ist zu schaffen. Es sind dort Messorte, -Routinen, daraus resp. Langzeituntersuchungen mit ärztlich begleiteten Auswertungen und als Ergebnis dann wissenschaftlich fundierte Abstandsmaße festzulegen.
Die Amtserfüllungsmaxime gebietet es auch, dass die Warnungen durch die schon weltweit vorhandenen Forschungsergebnisse und der bereits erfolgten Auswertungen durch Ärzte/ sonst.Fachleute mit in die Überlegungen der Entscheidungsträger einfließen müssen. (Auf meine Nachfragebei der Bundesministerin für Gesundheit, auf die in Portugal anerkannte Berufskrankheit VAD, die zu100 % Berufsunfähigkeit führen kann, ergab den lapidaren Hinweis, dass Deutschland diese ansonsten international anerkannte Krankheit nicht anerkennt).
Schallschutzgutachten für Windindustrieanlagen sind nur durch öffentlich bestellte und vereidigte-, von der Windindustrie vollkommen unabhängige- und im Konsens mit der betroffenen Gemeinde ausgewählte Gutachter zu erstellen. Nicht der Investor bestimmt den Gutachter. Die Gemeinde hat das Bau- und somit das Vetorecht. (Es geht um sehr hoch liegende Industrieanlagen mit Schallquellen von104 (Autobahn) bis 160 (Flugplatz) dB(A) Summenschallpegel direkt an den Orten. Plus den anderen Schallquellen)
Der Schallpegel ist bei vorhandensein von NF – Schall nicht A- zu bewerten, sondern C- zu bewerten (z.B. 20 dB Unterschied bei 80 Hz) - Siehe Beiblatt aus den USA als Beispiel. Die WHO fordert das seit 2000.
Die Summenschallpegel müssen beachtet werden. Viele Schallquellen werden in der Realität in den Gutachten ausgeschlossen. Der durch das Bundesverwaltungsgericht verbotene Abschlag von 5 dB(A) wird überwiegend nicht beachtet. Der Abschlag von 5 dB(A) ist – selbst in D - nicht zulässig.
Baurecht haben einzig und alleine die Gemeinden und somit das Recht zu entscheiden in Bezug der Höhe, der Anzahl und der Stellorte der WEAn.
 
Andere Länder auch Bundesländer – anderes Recht und Schutz für die Bürger?
In anderen Landesteilen und International ist man in Bezug der Mindestabstände viel weiter
Beispiele:
NRW         : 1500 m – laut Erlass und auf Empfehlung der Ärztekammer,
BW            : 2000 m – als Agreement,
Altmark     : 10fache Anlagenhöhe im Regionalplan,
Frankreich: 1500 m auf Empfehlung der Akademie für Medizin – 2006,
Schottland: 2000 m – Regionalpläne,
USA          : Beispiel Wisconsin: 2500 m
etc.
Alle diese Abstandsmaße basieren auf ärztlichen Empfehlungen
 
Basis sind wissenschaftliche Forschungen und die Prävention. Bisher wurden mögliche Körperverletzungen durch Schallauswirkungen auch von Windindustrieanlagen - besonders an Kindern, an Schwangeren und an alten Menschen weltweit durch Forscher und Ärzte festgestellt:
u. a. Kopfschmerzen, Körperschmerzen, Leistungsabfall, beschleunigter Herzschlag, Abtötung von Gehirnbereichen, Herzbeutel- und Klappenverdickung, Leberentzündung, Spät- Einbruchsepilepsie, Mikrorisse in den Bronchien, Asthma, Lungenentzündung, Ohreninfektionen etc..
 
Mariana Alves-Pereira, ERISA-Lusofona University, Lisbon, Portugal Zitat: „Besonders schwersteSchäden an Herz und Blutgefäßen können bei Kindern auftreten, wenn die Mütter die Schwangerschaftsmonatein einem Haus in der Nähe von Windenergieanlagen verbringen.“
 
Starke Beachtung findet eine Studie aus England, dass in der Nähe von Windenergieanlagen die Lungender Fledermäuse platzen!
Und unsere Kinder sind im Land Brandenburg nicht einmal eine Studie wert?
 
Robert-Koch-Institut im Bundesgesundheitsblatt 12/2007- Zitat:
„Probleme mit tieffrequenten Schallimmissionen sind bekannt ... durch Emissionen von Windkraftanlagen(die) ...nah an Wohnbereichen aufgestellt sind“. Forschungen sind dringend und zeitnah notwendig.
 
Präsident Prof. Dr. Bullinger - Fraunhofer Gesellschaft München am 31.10.2007 an Wolfgang Neumann: Zitat:
„Ihrer sorgfältigen Recherche können wir in vielen Punkten nur ausdrücklich zustimmen, ...... Sehr tieffrequenter oder sogar Infraschall, übrigens beileibe nicht nur von Windenergieanlagen, wird in vielerlei Hinsicht noch verdrängt, vernachlässigt und unterbewertet. ......Leider reagieren die zuständigen Behördenauf diese latenten Probleme der Windenergieanlagen mit einer gewissen "inneren Ruhe",.....
 
Imperial College London/ Oxford – Team Lars Jarup – im European Heart Journal – Blutdruck steigt bei Lärm deutlich ab 35 dB (Dörfer werden laut TA Lärm in D mit 45 dB(A) beaufschlagt). Das sind ca. 65 dB bei 80 Hz.
 
Keele University – School of Physical and Geographical Sciences – Team Prof. Styles am 18.07.2005 – Zitat Seite 90/ Punkt 1.: Diese Analyse erlaubt uns definieren, eine Entwicklung von Windfarmen/ Turbinen ineiner Zone von 10 km ist nicht akzeptabel bzw. auszuschließen.
 
Detlef Piorr (Schallpapst)/ Landesumweltamt NRW/ 2008 - Zitat: Um die Immissionsrelevanz der nächtlichen Windrichtungsscherung für die Geräuschimmissionen hoher Windenergieanlagen zu klären, sollten daher entsprechende messtechnische Untersuchungen durchgeführt werden. Deren Ergebnisse sind gegebenenfalls bei der Angabe der Messunsicherheit für Emissionsmessungen von hohen Windenergieanlagen zu berücksichtigen.
(Anmerkung: in D wird bisher nur am Tag gemessen, obwohl in der Nacht die größte Belastung auftreten kann.)
Das wird bisher unterlassen. Gemessen wird zu „günstigen Jahres- und Uhrzeiten“. Messen? Wer misst denn? Bisher nur die Beauftragten der Windinvestoren.
 
Schattenwurf und bedrängende Wirkung:
 
Die Rechtsprechung ist eindeutig. Das Bundeverwaltungsgericht hat geurteilt, dass jede Anlage separat auf die Verträglichkeit incl. Beteiligung aller zu prüfen ist. Eine bedrängende Wirkung wird zugestanden. Diese sollte jedoch immer auf Grundlage des alleinigen Baurechts der Gemeinden beurteilt werden.
(Anmerkung: Das Landesumweltamt setzt regelmäßig mit den sogenannten "Sofortvollzügen"  und "Genehmigungen nach BimschG", das alleinige Baurecht der Gemeinden außer Kraft und handelt somit möglicherweise rechtswiedrig und auf jedenfall undemokratisch)
 
Wertverlust von Immobilien:
 
Allgemein ist zu bemerken, dass die Gemeinden laut höchstrichterlicher Sprüche erhebliche Rechte haben,die bisher nicht kolportiert wurden. Auch darin liegt die Verantwortung der Politik, eine moderate undbürgerfreundliche Vorgehensweise anzustreben.
(Anmerkung: Die Immobilien in der Nähe von Windindustriegebieten verlieren ihren Wert bis hin zur Unverkäuflichkeit - im Regelfall mindestens 30 %).
In Frankreich wurde nun höchstrichterlich der erste Fall bestätigt.
Aussagen von Immobilienmaklern runden hier das Bild ab, dass die Einwohner ganzer Ortschaften kaltenteignet wurden und noch werden)
 
Die VI klärt zur Zeit und auch in Zukunft die Bürger,Gemeindevertreter und Gemeinden über die verbrieften Rechte auf. Der Landtag und die Parteien sollten hier nicht zurückstehen und mehr Demokratie wagen.
 
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete. Aus den o.g. Ausführungen und wenigen Beispielen ist abzuleiten, dass viele erhebliche Fehler in den bisherigen Betrachtungen und damit auch Genehmigungen für Windindustrieanlagen vorhanden waren und immer noch sind. Diese Fehler basieren auf fehlenden Vorschriften, Unkenntnis des Standes der Forschung und der alleinigen Verantwortlichkeit der Windinvestoren für Gutachten.
Diese Investoren werden – aus gutem Grunde und ohne Kontrolle von außen – nicht im Sinne der Prävention reagieren. Sie reagieren logischerweise im Sinne der Profitmaximierung.
Wir bitten Sie abzuwägen und sich auf die Amtserfüllungsmaxime zu besinnen.
Ein Herr sagte mir vor demLandtag: „wenn wir die 1500 m + Abstandsmaß beschließen, können wir unsere Energie- Strategie nicht einhalten“.
 
Mir stellt sich da die Frage, ob politische Strategien und Ziele wichtiger sind, als die Gesundheit und Lebensqualität der Bürger dieses Landes. Die Beweislage ist teilweise eindeutig. Schauen Sie in andere Länder und auch Bundesländer. Dort versucht man die Bürger zu schützen. Schützen auch Sie die Bürger dieses Landes und besonders unserer Kinder. Darum bitten wir Sie.
Die Immobilienwerte sind schon erheblich gesunken.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
 
Quellen auszugsweise:
 
Mariana Alves-Pereira, ERISA-Lusofona University, Lisbon, Portugal, m.alvespereira@gmail.com, Nuno A. A. Castelo Branco, Center for  Human Performance, Alverca, Portugal, vibroacoustic.disease@gmail.com 
 
Bundesgesundheitsblatt 11/2007, December 13, 2007,
 
Joint Statement to Wisconsin Task Force on Wind Siting ReformBy: George Kamperman, INCE Bd. Cert., Kamperman Associates, Inc., 312 Washington Avenue, WisconsinDells, WI 53965, USA, Telephone (608) 254-5656, george@kamperman.com,
and Richard James, INCE, E-Coustic Solutions, P.O. Box 1129, Okemos, MI 48805, Tel: (517) 507-5067,USA, rickjames@e-coustic.com
 
G.P. van den Berg, University of Groningen – Science Shop for Physics Nijenborgh 4, 9747AG Groningen,the Netherlands, g.p.van.den.berg@phys.rug.nl
 
Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Rudolf Adolf Dietrich, BWK, DEGA, DWA, VDI, Neues Land 26, 21522 Hohnstorf/Elbe,D, Tel.: 04139 - 6 96 91 49, Rudolf-Adolf.Dietrich@t-online.de
 
Die BGR als Betreiber der Infraschallstation I26DE im Bayerischen Wald, hat WEAn - Messungendurchgeführt – Schallausbreitung über die zugelassenen Werte – über 10 km.
 
Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr von Prof. Dr. iur. Erwin Quambusch und Martin Lauffer, Deutschland
 
An Investigation on the Physiological and Psychological Effects of Infrasound on Persons Chen Yuan Huang Qibai and Hanmin Shi School of Mechanical Science & Engineering, Huazhong University of Science and Technology, Wuhan,430074, P .R. of China, 30.03.2004
 
Windfarms in the Vicinity of Eskdalemuir, Scotland, Prof. Peter Styles, Dr. Ian Stimpson, Keele University,18.07.2005
 
Wind Turbine Syndrome, Testimony before the New York State Legislature Energy Committee, March 7,2006, Nina Pierpont, MD, PhDMD, The Johns Hopkins University School of Medicine, 1991, PhD, Population Biology, Princeton University,1985, BA, Biology, Yale University, 1977Fellow of the American Academy of Pediatrics, www.ninapierpont.com,
 
Biologische Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall, Schust, M.:1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 1997. (Schriftenreiheder Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Literaturdokumentation, Ld 7), ISBN: 3-89429-839-1, 76 Seiten, Preis: 9,50 EUR, Papier Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft GmbH,Bürgermeister-Smidt-Straße 74-76, 27568 Bremerhaven, vertrieb@nw-verlag.de, http://www.nw-verlag.de
 
Müssen Emissionsdaten für die Planung von Quellen, die nachts betrieben werden sollen, auch nachtserhoben werden?/ Detlef Piorr/ Landesumweltamt NRW, 45133 Essen, Deutschland, Email: poststelle@lua.nrw.de
usw.
Ende Vortrag.


WAS SAGT DIE WHO?


WHO: Nächtlicher Lärm macht krank
8. Okt 2009, 16:44
Bonn - Jeder fünfte Europäer ist nach einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nachts regelmäßig zu starkem Lärm ausgesetzt und kann davon krank werden.
Die Gefährdung reiche von Schlaflosigkeit über Bluthochdruck und Herzinfarkt bis zu früherem Tod. Das WHO-Regionalbüro für Europa empfiehlt daher Richtwerte für die nächtliche Lärmbelastung. Der neue Grenzwert ist ein jährlicher durchschnittlicher nächtlicher Geräuschpegel von maximal 40 Dezibel (dB) - das entspricht etwa dem Pegel einer ruhigen Straße in einem Wohngebiet.
Wer beim Schlafen einer höheren Lärmbelastung ausgesetzt sei, könne unter Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit leiden, berichtete das WHO-Büro in Bonn. Eine langfristige Lärmbelastung über 55 Dezibel, die etwa dem Geräuschpegel einer belebten Straße entspreche, könne eine Ursache für Bluthochdruck und Herzinfarkte sein. «Jeder fünfte Bürger der Europäischen Region ist regelmäßig einem solchen Lärmpegel ausgesetzt.»
In neueren Forschungsarbeiten wird laut WHO nächtliche Lärmbelastung eindeutig mit gesundheitlichen Schäden in Verbindung gebracht. Lärm könne nicht nur Gehörschäden verursachen, sondern auch schwerwiegende Gesundheitsprobleme verschärfen. «Auch wenn Menschen schlafen, reagieren ihre Ohren, ihr Gehirn und ihr Körper trotzdem weiter auf Geräusche.»
Nächtliche Lärmbelästigung durch Flugverkehr könne auch dann Bluthochdruck verursachen, wenn die Betroffenen davon nicht aufwachten. Besonders schädlich seien die Auswirkungen von Lärm meist dann, wenn Menschen während des Einschlafens wieder aufwachen. Jüngste Untersuchungen belegten aber auch, dass Fluglärm am frühen Morgen sich durch Beschleunigung der Herzfrequenz besonders schädlich auswirke.
© 2009 dpa - Deutsche Presse-Agentur.


Der Schweizer Beobachter
Gesundheit
«Lärm macht dumm»
Text: Vera Sohmer
Bild: Thomas Andenmatten

Zu viel Krach ist nicht nur lästig, er macht auch krank, sagt der Arzt Bernhard Aufdereggen. Besonders fatal ist Lärm für Kinder.

Beobachter: Wie können Mediziner feststellen, ob Lärm einen Patienten krank gemacht hat?
Bernhard Aufdereggen: Lärm führt zu Stress und dadurch indirekt zu körperlichen Reaktionen, die krank machen können. Ein Beispiel dafür ist erhöhter Blutdruck. Auch werden in lärmiger Umgebung mehr Herzinfarkte festgestellt. Eindeutige Beweise, dass der Lärm die einzige Ursache für eine Erkrankung ist, haben wir Mediziner jedoch selten.

Beobachter: Was verschreiben Sie lärmgeplagten Menschen?
Aufdereggen: Am liebsten würde ich den Betroffenen 24 Stunden ruhige Umgebung verordnen. Aber dies geht schlecht auf Arztrezept. Ich lote mit den Patienten aus, ob sich etwas ändern lässt, das Schlafzimmer verlegen beispielsweise oder besserer Schallschutz. Manchmal aber bleibt nichts anderes übrig, als ein Schlafmittel zu verschreiben - oder etwas gegen den hohen Blutdruck.

Beobachter: Welche Auswirkungen kann es haben, wenn jemand dauernd Lärm ausgesetzt ist, etwa von einer stark befahrenen Strasse?
Aufdereggen: Diese Menschen sind in ihrem Wohlbefinden stark beeinträchtigt. Sie können den Garten, den Balkon oder auch Teile der Wohnung nicht frei nutzen. Die Kommunikation ist gestört, weil sie ständig lauter miteinander reden müssen. Auch der Schlaf leidet und damit die Erholung. Die Betroffenen sind dadurch weniger leistungsfähig. Wer es sich leisten kann, verlässt die lauten Gebiete. Nur die sozial Schwachen bleiben zurück.

Beobachter: Warum ist Lärm für Kinder besonders schlimm?
Aufdereggen: Ihre geistige Entwicklung leidet. Vereinfacht gesagt: Lärm macht dumm. Kinder in lärmiger Umgebung können sich schlechter konzentrieren, sich weniger merken, weniger gut lesen. Ihre Leistungen in der Schule sacken ab.

Beobachter: Die Menschen sind lärmempfindlicher geworden. Müssen die Grenzwerte in der Lärmschutzverordnung nach unten korrigiert werden?
Aufdereggen: Die Grenzwerte sind teilweise überholt, sie wurden vor 30 Jahren festgelegt, vieles hat sich seither geändert. So ist die festgelegte Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr nicht mehr zeitgemäss - die Zeiten haben sich verschoben. Ich sehe das Problem momentan aber weniger bei den Grenzwerten, sondern vielmehr darin, dass die Lärmschutzverordnung nicht konsequent umgesetzt wird. Lärm wird nicht vermindert, es werden nur Erleichterungen gewährt. Man speist die Menschen allenfalls mit Schallschutzwänden oder Schallschutzfenstern ab, und das noch bei unerträglich langen Wartefristen. Dies alles löst das Problem aber nicht an der Quelle, wie es das Gesetz eigentlich vorsieht.   Anzeige: Links zum Artikel


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